Sicherungshypothek bei Insolvenz


Bei einer Insolvenz gibt es viele Dinge, die beachtet werden sollte. Grundlegend besteht bei einer Insolvenz die Möglichkeit, dass nach sieben Jahren die Schulden erlassen werden, die bis dahin nicht getilgt wurden. Dies ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit, da die Entbehrungen, die in dieser Zeit erbracht werden müssen, ebenso berücksichtigt werden müssten, da man sich keinen Luxus leisten kann. Alle Einnahmen müssen durch einen Insolvenzberater geprüft werden. Eventuell, je nach Höhe der Einkünfte und des Nettolohnes, der einem zusteht, werden Abzüge gemacht. Dieses Geld wird anteilig an die Gläubiger verteilt, die sich im Lauf der Jahre angehäuft haben. Bei einem Insolvenzverfahren darf kein Eigentum vorhanden sein, da diese bei einem Verkauf bei der Rückzahlung der Gläubiger behilflich sein kann.

 

Sollte es zu einer Insolvenz kommen, ist es keine Seltenheit, dass auf vorhandenen Grundstücken oder Immobilien Sicherungshypotheken bestehen. In der Regel gehören die Sicherungshypothekennehmer zu den Gläubigern. Bei einem Verkauf der Immobilie würde durch die Sicherungshypothek der Erlös zuerst für die Rückzahlung derjenigen Gläubiger verwendet werden, die die Sicherungshypotheken haben. Bei einem bereits laufenden Insolvenzverfahren kann keine Sicherungshypothek mehr eingetragen werden. Sollte es zu keinen Verkauf der Immobilie kommen, da die Aussichten und der Wille der Person gut aussehen, wird jedoch ein Eintrag im Grundbuch vorgenommen, wann das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Ab diesem Zeitpunkt könne und dürfen von Grundbuchamt keine anderen Einträge oder die Zustimmung des Insolvenzberaters vorgenommen werden. Man sollte sich bei einer Insolvenz im Klaren darüber sein, dass alle Handlungen, wie auch neue Sicherungshypothek während des siebenjährigen Verfahrens zu einer Ablehnung kommen können.