Sicherungshypothek Akzessorität


Die Sicherungshypothek Akzessorität bedeutet, dass sich die Höhe der Sicherungshypothek nicht anders verhalten oder eine andere Summe haben darf, wie die Forderungen an sich. Dies ist ein wichtiger Teil, der nicht bei allen Sicherheiten oder Hypotheken gegeben ist, aber zum Schutz des Eigentümers dient. Auch wenn die Rechte, wie zum Beispiel die Anordnung einer Zwangsvollstreckung nach wie vor gegeben sind, kann nicht mehr Geld verlangt werden, als man tatsächlich schuldet. Die Akzessorität der Sicherungshypothek sieht allerdings vor, dass  nicht nur die eigentliche Forderung, sondern auch die anfallenden Zinsen und Nebenkosten, wie zum Beispiel Mahngebühren bei der Sicherungshypothek berücksichtigt sind. Dies sind die Vorteile, die der Gläubiger hat, der den Antrag auf die Sicherungshypothek gestellt hat.

 

Da die Summe der Sicherungshypothek nicht höher sein darf als die Forderungen, entstehen für den Besitzer, solange es sich um einen alleinigen Besitzer handelt keine Nachteile. Anders ist es allerdings, wenn es mehrere Eigentümer sind. Allerdings werden in diesem Fall die Anfragen für eine Sicherungshypothek nicht bewilligt, um die anderen Eigentümer zu schützen. Bei der Beantragung der Sicherungshypothek muss die Höhe der Forderungen genannt werden, die in den meisten Fällen eingetragen wird. Sollte es zu einem Abgleich oder den Antrag auf Löschung der Sicherungshypothek durch den Schuldner kommen, ist es die Pflicht des Gläubigers, dass das Bestehen und die Höhe der aktuellen Forderungen bewiesen werden können. Vor allem wenn ein Verkauf angestrebt oder andere Gläubiger eine Sicherungshypothek haben möchten, ist es wichtig, dass das Grundbuch auf dem aktuellen Stand ist und alte Informationen heraus genommen werden.