Sicherheitshypothek Arresthypothek


Die Arresthypothek ist ebenso wie die Sicherungshypothek eine bestimmte Form und kann bis zu einer Zwangsvollstreckung führen. Bei der Sicherungshypothek steht die Sicherheit für den Gläubiger im Vordergrund. So kann der Eigentümer keinen Verkauf ohne das Wissen und Bezahlen der Forderungen vornehmen. Den Ausgleich der Forderungen muss allerdings nicht vor dem Verkauf, sondern kann ebenso mit dem Erhalt der Verkaufssumme vorgenommen werden. Bei der Arresthypothek ist allerdings die Zwangsvollstreckung bereits geplant. Die Zwangsvollstreckung muss in den meisten Fällen über einen Zivilprozess geregelt werden. Durch die Arresthypothek, die Grundbuch eingetragen ist, muss der Gläubiger, wenn er die Zwangsvollstreckung einleiten möchte, nur noch die endgültige Entscheidung des Gerichts abwarten.

 

Die Wortbedeutung der Arresthypothek gibt Auskunft darüber, dass es dabei um eine zwangsweise eingetragene Art der Hypothek handelt. Dazu kann es beispielsweise kommen, wenn eine Zwangsvollstreckung angekündigt wird. Auf dem Weg zur Zwangsvollstreckung gibt es zwei Möglichkeiten. So kann diese bei einer bestehenden Zwangshypothek beantragt werden oder wenn eine Arresthypothek besteht, die der Zwangshypothek sehr ähnelt. Allerdings kann es eine gewöhnliche oder eine Sicherungshypothek sein, die dabei zwangsweise aufgenommen wurde. Um dabei die Versteigerung des Hauses zu verhindern, müssen die Kredite abbezahlt werden. Wenn bereits eine Zwangsvollstreckung durch die Arresthypothek angeordnet wurde und das Geld nicht aufgebracht wird, kann es bis zur Zwangsversteigerung kommen. Die Wege sind dabei sehr unterschiedlich. Wichtig ist allerdings, dass es, wenn bereits eine Sicherungshypothek Arresthypothek besteht, passieren kann, dass die Immobilie auf schnellstem Wege verkauft wird. Ob der Verkaufspreis dabei rentabel ist, spielt für die Gläubiger, solange sie ihr Geld bekommen, keine Rolle mehr.