Eigenheimzulage Antrag / beantragen 2012


Die Eigenheimzulage war eine der größten Förderungen in Deutschland. Man wollte mit ihr den Erwerb von Wohnungseigentum fördern. Leider ist die Eigenheimzulage seit dem 01. Januar 2006 abgeschafft und wird nicht mehr bewilligt. Allerdings betrifft das nicht die vor dem 1.1.2006 genehmigten Anträge, das heißt, wenn der Bauantrag vor dem 1.1.2006 eingereicht bzw. der Kaufvertrag noch vor diesem Datum unterzeichnet wurde, ist der Bauherr berechtigt, Eigenheimzulage zu beziehen. Die Eigenheimzulage wird allerdings nur für die Zeit gezahlt, in dem der Käufer selbst in der Immobilie wohnt oder aber diese Immobilie von einem nahen Angehörigen unentgeltlich bewohnt wird. Man untergliedert die Eigenheimzulage in zwei verschiedene Teile: Zum einen spricht man vom Fördergrundbetrag und zum anderen Teil von der sogenannten Kinderzulage. Wenn nun der Bauherr keine Kinder hat, muss er den Fördergrundbetrag beantragen. Hat er Kinder, steht ihm eine Kinderzulage zu. Der Antrag für die Kinderzulage muss schriftlich eingereicht und eine Kopie der Geburtsurkunde beigelegt werden.Die Beantragung der Eigenheimzulage ist dagegen einfacher. Diese wird beim zuständigen Finanzamt gestellt, Vordrucke kann man sich dort direkt holen oder durchs Internet herunterladen. Wenn der Antrag dann eingereicht ist, entscheidet das Finanzamt über den kompletten Förderzeitraum. Sollten sich in dieser Zeit Änderungen ergeben, muss dies umgehend dem Finanzamt mitgeteilt werden. Änderungen können zum Beispiel durch die Geburt eines Kindes geschehen, dann muss sofort erneut ein Antrag zur Neufestsetzung gestellt werden. Auch wenn sich Änderungen ergeben, die zum Nachteil des Immobilienbesitzers ausfallen würden, muss dieses an das Finanzamt gemeldet werden. Das wäre der Fall, wenn der Hausbesitzer die Immobilie verkaufen, vermieten oder verschenken würde oder aber auch im Falle einer Scheidung. In diesem Fall könnte sogar die Eigenheimzulage verloren gehen.