Zweitimmobilie Kapitalanlage 2012


Die Zweitimmobilie: Kapitalanlage und Altersvorsorge unter Vorbehalt

Soll eine Zweitimmobilie Kapitalanlage oder Altersabsicherung sein. Sind verschiedene Dinge zu beachten. Neben den Kosten für das Objekt und der zu erwartenden Rendite sind auch die Zukunftsprognosen wesentliche Punkte zur Beurteilung der Eignung.

Was ist zu berücksichtigen, damit die Zweitimmobilie als Kapitalanlage genutzt werden kann?

Für viele ist die Zweitimmobilie Kapitalanlage und Alterssicherung. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass diese Form der Anlage durchschnittlich eine Rendite von vier Prozent abwerfen muss. Nur dann lohnt sich die Anlage. Bei dieser Berechnung ist zu berücksichtigen, dass aus dem Erwerb nicht nur Einkünfte, sondern auch Ausgaben resultieren. Neben der Grundsteuer müssen daher auch Rücklagen für Reparaturen und Renovierungen berücksichtigt werden. Darüber hinaus fallen die Kosten für notwendige Versicherungen, wie beispielsweise die Gebäudeversicherung an. Soll die Zweitimmobilie Kapitalanlage oder Altersvorsorge sein, müssen daher die monatlichen Kreditraten sowie die anfallenden Kosten während der Finanzierungsphase vollständig gedeckt sein. Eine pauschale Aussage über die Höhe der genauen Kosten kann nicht getroffen werden. Grundsätzlich sind Unterschiede zwischen den Kosten für Häuser und Eigentumswohnungen gegeben. Bei einer Eigentumswohnung sind die Nebenkosten meistens höher, da noch die Unkosten für die Immobilienverwaltung sowie Hausmeister und Ähnliches anfallen. Bei jeder Immobilie müssen die Kosten daher individuell berechnet und ermittelt werden.

Sind die Gesamtkosten bekannt, dann muss eine Berechnung der durchschnittlichen Mieteinnahmen durchgeführt werden. Hierfür kann der Durchschnittsmietpreis je Quadratmeter für vergleichbare Objekte am Standort herangezogen werden. Liegen die zu erwartenden Einnahmen höher als die Gesamtausgaben, dann eignet sich das Objekt als Anlage.

Immer auf die Zukunft achten

Tritt bei der Zweitimmobilie Kapitalanlage und Altersvorsorge in den Vordergrund, dann müssen die Zukunftsprognosen beachtet werden. Im Grundsatz kann in den nächsten 20 Jahren von einer Steigerung ausgegangen werden. Dies ist durch die demografische Entwicklung bedingt. Zwar nimmt die Bevölkerung ab, doch es wird immer mehr Alleinstehende geben, so dass der Bedarf an Wohnraum steigen wird. Daraus kann abgeleitet werden, dass die Wohnung für Einzelpersonen geeignet sein muss. Daher ist zu empfehlen, dass das Objekt über höchstens drei Zimmer verfügt. Nur dann kann es gut vermietet werden.

Ideal ist ein Standort in einer Großstadt oder in ihrer unmittelbaren Nähe. Dies ist durch den Umstand bedingt, dass Großstädte nach neuen Erkenntnissen der Forscher wachsen werden, während kleinere Orte schrumpfen. Um eine gute Anlage zu tätigen, ist es daher wichtig, dass das Objekt an einem beliebten Standort steht. Die Nachbarschaft sollte möglichst gehoben sein. Sind verschiedene Einrichtungen wie Wohnheime, Krankenhäuser in der Nähe, dann kann dies den Wert zukünftig schmälern. Zugleich kann auch die Anwesenheit von sozialem Wohnraum in unmittelbarer Nachbarschaft negative Auswirkungen haben.

Bedingt durch die Bemühungen im Bereich Ökologie, muss darauf geachtet werden, dass das Objekt möglichst umweltfreundlich angelegt ist. Neben einer guten Dämmung sind auch die verwendeten Heizmittel sowie die Nachhaltigkeit bezüglich des Energieverbrauchs zu beachten.

Einen Fachmann beauftragen

Grundsätzlich ist es schwierig, die Verhältnisse am Standort zu erkennen und zu beleuchten. Die Marktpreise variieren je nach Standort stark. Häufig verfügen die Käufer zudem nicht über ausreichende Kenntnisse, um das Anlageobjekt einzuschätzen. Daher sollte immer ein Fachmann mit der Beurteilung beauftragt werden. Dieser kann alle notwendigen Sachverhalten zusammentragen und den tatsächlichen Wert ermitteln. Im Blickfeld steht zunächst der derzeitige Wert der Immobilie. Dieser sollte leicht über dem Kaufpreis des Wohnraums liegen. Darüber hinaus muss auch die zu erwartende Wertentwicklung berücksichtigt werden. Sind beide Bereiche positiv, dann kann die Zweitimmobilie als Kapitalanlage genutzt werden.