Nach wie vor stellt der Bau bzw. Erwerb einer eigenen Immobilie in der Regel die mit Abstand größte Investition dar, die im Leben getätigt wird. Im Schnitt umfasst dieses Vorhaben nicht selten weniger als zehn komplette Jahresgehälter.
Unter Renditegesichtspunkten lohnt sich die eigene Immobilie allerdings nur, wenn diese mindestens der Amortisationsdauer entsprechend lang genutzt wird (meist etwa 20 bis 30 Jahre). Unter diesem Aspekt macht eine solche Investition vor allem für junge Familien Sinn. Da deren Kapitalstock zu der Zeit aber selten schon groß genug ist, um so einen immensen finanzieller Kraftakt allein stemmen zu können, bleibt die Aufnahme von Fremdkapital (nicht selten 80% des Gesamtvolumens) oftmals die einzige Alternative, um den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren zu können.
Im nächsten Schritt kommt es nun darauf an eine möglichst günstige Baufinanzierung auf die Beine zu stellen, um die eigene Solvenz nicht zu gefährden. Momentan bewegen sich die Zinsen für Immobilienkredite auf historisch niedrigem Niveau, da die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich auf ein Rekordtief von einem Prozent gesenkt hat. Die Schattenseite: Arbeitsplätze und damit das zur Tilgung des Kredits notwendige sichere Einkommen sind deutlich unsicherer geworden.
Vor Abschluss eines möglichen Kreditvertrags sollten noch unbedingt verschiedene Angebote eingeholt werden, da zum einen die eigene Verhandlungsposition gestärkt wird und zum anderen bereits ein marginaler Unterschied von wenigen Zehntel-Prozentpunkten in der Summe eine Differenz von vielen hundert oder gar tausend Euro ausmachen kann. Eine erste gute Möglichkeit zum Vergleich bietet das Internet mit seinen zahlreichen Vergleichsportalen.
Twittern