Bauspardarlehen mit Vorfinanzierung 2014

  • Autor: admin
  • Abgelegt in: Allgemein
  • Datum: 10. Aug 2011

Die Vorfinanzierung im Bereich der Immobilienfinanzierung ist eine relativ neue Finanzierungslösung und ist vor allem auf Immobilienkäufer zugeschnitten, die ihren Wunsch nach einem Eigenheim so schnell wie möglich umsetzen möchten.


Bei einem herkömmlichen Bauspardarlehen ist eine Sparphase nötig, in der das Bausparguthaben eingezahlt wird, das mindestens 40%-60% der Bausparsumme darstellt. Vorher kann das Darlehen nicht ausgezahlt werden. Mit der Finanzlösung der Vorfinanzierung kann dieser Sparphase verkürzt werden und das Eigenheim kann schneller erworben werden.


Der Betrag der als Sparguthaben in den Bausparvertrag eingezahlt werden muss, wird durch ein Vorfinanzierungsdarlehen ersetzt. Dadurch ist ein Bausparvertrag ein Kombinationsprodukt aus einem Bauspardarlehen und einem Darlehen zur Finanzierung. Dabei entsteht vor allem der Vorteil günstiger Zinssätze und dem Angebot, dass durch das Finanzierungsdarlehen keine Tilgung gefordert wird, sondern nur die Zinsen bezahlt werden müssen. Die Vorfinanzierung hält so lange an, bis das Bausparguthaben erreicht ist, danach wird das Darlehen durch das Bauspardarlehen ersetzt.


Von Vorteil ist dieses Angebot also vor allem, wenn der Plan des Eigenheims bereits steht und so schnell wie möglich umgesetzt werden soll, das nötige Startkapital dafür aber noch nicht vollständig vorhanden ist. Mit dieser Kombinationslösung wird es ermöglicht, sich diesen Teil des Bausparvertrages zu leihen, dabei keine Tilgung zu zahlen, sondern nur für die anfallenden Zinsen auf kommen zu müssen, die in der Regel sogar recht günstig sind.
Dadurch wird eine zeitnahe Umsetzung ohne übermäßig hohes Startkapital ermöglicht.
Obwohl dieses Angebot noch recht jung ist, ist es doch bei fast jedem Geldinstitut zu finden und wird häufig genutzt.



Bauspardarlehen Modernisierung 2014

  • Autor: admin
  • Abgelegt in: Allgemein
  • Datum: 10. Aug 2011

Im Normalfall werden Bauspardarlehen aufgenommen, wenn der Wunsch besteht ein Eigenheim zu bauen oder zu erwerben. Das Darlehen umfasst dann meist einen Mindestwert von 100.000 Euro und finanziert das gesamte Projekt des Baus oder des Erwerbs.

Aber auch wenn man schon ein Eigenheim besitzt kann ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden. Höhere Stromkosten, hoher CO2-Ausstoß und Umweltbelastung motivieren zur Zeit immer mehr Immobilieneigentümer ihre Häuser zu modernisieren und den heutigen Maßstäben anzupassen. Auch dafür muss eine Finanzlösung vorhanden sein.

In den meisten Fällen aber weist eine herkömmliche  Bank den Antrag auf ein Bauspardarlehen für eine Modernisierung ab. Der Mindestwert stimmt nicht. Zur Modernisierung sind meist nicht mehr als 30.000 Euro nötig, die Bausparsumme, die für ein Bauspardarlehen mindestens erreicht werden sollte, liegt aber bei 100.000 Euro. Denn für die zinsgünstige Baufinanzierung ist der Betrag  zu klein, aber für einen normalen Ratenkredit ist der Zins zu hoch und die Finanzierung würde zu teuer werden.


Diese Lücke im Bereich der Baufinanzierung haben sich vor allem die Bausparkassen zum Vorteil gemacht und nutzen die Nachfrage nach kleinen Darlehen.  Viele Bausparkassen spezialisieren sich also darauf kleine Darlehen ab 10.000 zu vergeben, was bei einigen schon zum Hauptgeschäft geworden ist und 50% der Darlehen darstellt.
Wer ein solches Darlehen in Anspruch nicht verpflichtet sich allerdings keine weiteren Belastungen auf die Immobilie aufzunehmen.
Besonders für kleine Modernisierungsarbeiten ist das Angebot günstig: Blankodarlehen ohne dingliche Sicherheit können bis zu einem Betrag von 10.000 Euro aufgenommen werden.
Auch die Finanzierung von Photovoltaikprojekten, der Stromgewinnung oder der CO2-Sanierung werden zusätzlich gefördert und zum Teil durch niedrige Zinsen vom Staat unterstützt.



Bauspardarlehen nach Zuteilung abgelehnt

  • Autor: admin
  • Abgelegt in: Allgemein
  • Datum: 10. Aug 2011

Der Traum vom eigenen Haus lässt sich meist erst mit einem Bauspardarlehen realisieren. Mit einem abgeschlossenen Bausparvertrag kann die Sparphase beginnen und in den meisten Fällen ist es keine lange Dauer mehr , bis das Darlehen ausgezahlt wird. Das geschieht nämlich erst nachdem das Sparguthaben, das mindestens 40% der Sparsumme beträgt, gänzlich eingezahlt wurde.

Danach ist die Bewilligung und die Zuteilung fällig, damit auch die Auszahlung des Darlehens.
In sehr seltenen, aber doch ärgerlichen Fällen, muss das nicht immer der Fall sein. Noch nachdem die gesamte Summe des Sparguthabens eingezahlt worden ist, kann ein Antrag auf Auszahlung des Darlehens abgelehnt und das Darlehen nicht bewilligt werden.
Der Kunde sieht sich in diesen Fällen meist hilflos und fragt sich, was der Grund für seine Absage sein könnte, denn eine Zusage ist schon zum Abschluss des Vertrages nötig.

Meist ist die nachträgliche Absage durch eine spätere Änderung des Vertrages gerechtfertigt. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass man doch mehr einzahlen kann, als eigentlich geplant und den Vertrag insofern ändert, dass die Laufzeit verkürzt wird.
Das allein reicht natürlich nicht als Erklärung. Aber es kann durch aus dazu kommen, dass bei einer Änderung in einem Punkt, weitere Grundsätze verändert werden. So kann zum Beispiel ein Kreditinstitut das Darlehen verwehren, wenn das zu kaufende oder bauende Objekt beim Verkauf nicht den Wert des Darlehens erbringen könnte.
Meist erscheinen Erklärungen für den Kunden als unzureichend, aber die Beratung durch fachmännische Hilfe ist sowohl bei einer Änderung als auch bei einer Absage von großem Vorteil.



Bauspardarlehen Nebenkosten 2014

  • Autor: admin
  • Abgelegt in: Allgemein
  • Datum: 10. Aug 2011

Sobald der Wunsch nach dem Eigenheim erst einmal Form angenommen hat, geht die Rechnerei los. Wie viel Startkapital brauche ich für einen Bausparvertrag? Was sind gute Zinssätze? Wo finde ich das beste Angebot mit angemessener Laufzeit?

Ehe man sich versieht, steht man vor einem Haufen Rechnungen und das Geld fließt einem aus der Tasche. Ist der Bausparvertrag dann erst einmal abgeschlossen und die Sparphase für das Darlehen ist im Gange erscheinen die Zahlungen ja recht übersichtlich. Aber besonders bei den Bauspardarlehen kommen im Nachhinein mehr Kosten auf einen zu, die in der Gesamtfinanzierung gar nicht untergebracht waren.

Mit einem Prozentsatz von 0,5%-4,5% kann die Bearbeitungsgebühr noch einmal ordentlich auf den Geldbeutel schlagen. Wesentliche Unterschiede gibt es bei der Bearbeitungsgebühr nicht nur bei den unterschiedlichen Banken, sondern auch bei den unterschiedlichen Darlehensformen. Bei einem Euro-Darlehen übersteigt die Bearbeitungsgebühr meist nicht mehr als 1%, wobei bei einem FX-Darlehen schon einmal die 4% geltend gemacht werden können.  Außerdem gibt es Banken und Bausparkassen, die diese Bearbeitungsgebühr von der Bonität abhängig machen. Ist diese eher schlecht, steigt natürlich auch die Gebühr.

Neben der Bearbeitungsgebühr sollte auch der Grundbucheintrag nicht vergessen werden, ebenso wenig die Vertragserrichtungsgebühren. Vor Abschluss eines Vertrages sollten auf jeden Fall Informationen darüber eingeholt und Vergleiche geschaffen werden. Die ein oder andere Bank lässt in Prozentsätzen auch mal mit sich handeln, da diese Sätze meist nicht nach Vorschriften angesetzt werden, sondern das Geldinstitut ihren eigenen Spielraum hat.



Bauspardarlehen nicht in Anspruch nehmen 2014

  • Autor: admin
  • Abgelegt in: Allgemein
  • Datum: 10. Aug 2011

Um ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu können, muss zuerst ein Bausparvertrag abgeschlossen werden. Darin werden verschiedene Mindestwerte festgelegt, zum Beispiel der Zins, die monatliche Tilgung und vor allem das Sparguthaben. Das ergibt sich aus der Bausparsumme und beträgt 40%-60% Prozent der Summe. Das Sparguthaben muss vollständig eingezahlt werden, bevor das Darlehen ausgezahlt werden kann.

Wer also diesen Betrag zusammen gespart hat, kann endlich auf das Darlehen zurück greifen, auf das er so lange schon wartet.  Was passiert aber, wenn dieses Darlehen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr benötigt oder erwünscht ist?
Der Kunde ist dann selbstverständlich nicht dazu verpflichtet das Darlehen anzunehmen, sondern kann die gesparte Summe zurück verlangen und erleidet dadurch keinerlei Schaden. Die Zinsen, die bereits eingerechnet in den monatlichen Satz bezahlt wurden, können ebenso zurück erstattet werden. Ein Antrag auf Rückzug des Darlehens muss frühzeitig gestellt werden und die Auszahlung dauert bis zu 3 Monate.

Dieses Vorgehen erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich sinnvoll, wird aber häufig durchgeführt. Das liegt aber an besonderen Vorteilen, die vom Staat zur Unterstützung der Eigenheimzulage ausgestellt werden.
Wer nämlich einen Bausparvertrag abschließt erweckt den Eindruck ein Eigenheim erwerben oder bauen zu wollen und erscheint somit für einige Programme förderungswürdig. Dieser Förderungen werden gleichzeitig mit dem Sparguthaben eingezahlt und im Falle eines Rückzugs an den Antragsteller ausgezahlt. Die Wohnungsbauprämie ist in solchen Fällen bereits oft genutzt worden oder aber auch die Arbeitnehmersparzulage, durch die der Arbeitgeber einen Betrag von maximal 40 Euro einzahlt.
Auch durch die Verzinsung der Anlagen kann im Nachhinein eine Rendite von 4% geschlagen werden, da Bausparkassen zum Teil relativ hohe Zinssätze anbieten.